Wenn Ihnen Ihre Ärztin in der Schweiz Physiotherapie verordnet, wissen Sie ungefähr, was Sie erwartet: eine Verordnung, eine festgelegte Anzahl Sitzungen und eine Rechnung, die über die Grundversicherung läuft.
Was wir in Ascona machen, ist das nicht — und das sagen wir lieber, bevor Sie buchen, statt danach.
Wer Sie begleitet
Zeina Asfour-Grifoni ist Physiotherapeutin und Bewegungsspezialistin und hat Synergy+ 2005 gegründet. Ihr Physiotherapie-Diplom ist vom Schweizerischen Roten Kreuz anerkannt. Die Rehabilitationssitzungen führt sie selbst, eins zu eins.
Eine erste Sitzung beginnt mit Ihrer Geschichte: was passiert ist, seit wann, was Sie bereits versucht haben und was davon nicht gehalten hat. Danach schaut sie sich an, wie Sie sich tatsächlich bewegen. Auf dieser Grundlage schlägt Zeina einen Weg vor — weitere Rehabilitation, Privatstunden oder die Gruppenkurse, sobald Sie so weit sind.
Der Unterschied, auf den es ankommt
Sie brauchen keine ärztliche Verordnung. Sie können uns direkt anrufen. Viele Menschen kommen trotzdem auf Empfehlung ihrer Ärztin oder ihres Physiotherapeuten, aber Voraussetzung ist es nicht.
Es läuft nicht über die Grundversicherung. Das ist der wichtige Teil, und der Grund, weshalb wir es lieber gleich sagen: Rehabilitationssitzungen bei uns bezahlen Sie selbst. Anders als verordnete Physiotherapie werden sie nicht über die obligatorische Krankenpflegeversicherung abgerechnet.
Viele Zusatzversicherungen erstatten einen Teil. Zeina ist bei nahezu allen Zusatzversicherungen unter der Position Klassische Massage (manuelle Therapie) anerkannt: Das ist der Teil der Sitzung, den die Zusatzversicherung erstattet, und unter dieser Bezeichnung finden Sie ihn auf der Rechnung, die wir Ihnen zum Einreichen mitgeben. Wie viel zurückkommt, hängt allerdings vollständig von Ihrer Police ab — prüfen Sie deshalb vor der ersten Sitzung selbst, was Ihre Zusatzversicherung tatsächlich abdeckt, statt davon auszugehen, dass die Kosten übernommen werden.
Die Arbeit ist bewegungsbasiert. Es ist keine Behandlung auf der Liege. Gearbeitet wird mit Pilates als Werkzeug: Über die Federn lässt sich die Belastung genau dosieren, und sie können eine Bewegung ebenso gut unterstützen wie ihr entgegenwirken. Genau das erlaubt es, deutlich früher sicher zu belasten, als es mit dem eigenen Körpergewicht allein möglich wäre.
Wann es sinnvoll ist, hier anzufangen
Nicht alle brauchen eine Abklärung. Wenn Sie Pilates machen möchten und es Ihnen gut geht, gehen Sie direkt in den Kurs — wir fragen am Telefon trotzdem, ob es etwas gibt, das wir wissen sollten, damit die Instruktorin die Kontraindikationen kennt. Eine Abklärung, die Sie nicht brauchen, verrechnen wir Ihnen nicht.
Wir empfehlen den Start bei Zeina, wenn Sie mit Schmerzen, einer Verletzung, Gleichgewichtsproblemen, Skoliose oder Hypermobilität zu tun haben, oder wenn Sie sich von einer Operation erholen. In diesen Fällen hiesse der Einstieg in einen Gruppenkurs, dass eine Instruktorin etwas erraten müsste, das eigentlich abgeklärt gehört.
Und die Gruppenkurse?
Die sind eine eigene Sache, mit einer anderen Anerkennung. Unsere Gruppenkurse sind Qualicert-zertifiziert — eine Schweizer Qualitätszertifizierung, die viele Zusatzversicherungen anerkennen und die die Kurse günstiger macht. Das ist ein anderer Mechanismus als die Rückerstattung einer Rehabilitationssitzung; verwechseln Sie die beiden nicht, die Bedingungen sind nicht dieselben.
Was es kostet
Eine Rehabilitationssitzung bei Zeina kostet CHF 150 für 55 Minuten oder CHF 80 für 25 Minuten. Sie bezahlen vor Ort; wie viel Ihre Zusatzversicherung davon zurückerstattet, hängt wie oben beschrieben von Ihrer Police ab.
Praktisch gesehen
Wenn Sie nicht wissen, in welche Kategorie Sie fallen, schreiben Sie uns und schildern Sie die Situation. Wir sagen Ihnen ehrlich, wo Sie anfangen sollten — und wenn die Antwort lautet, dass Sie die verordnete Physiotherapie Ihrer Ärztin brauchen und nicht uns, sagen wir Ihnen auch das.
Oder rufen Sie das Studio an:+41 91 235 14 88Ascona